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Lesebrillen

Alles Wichtige, was Sie vor dem Kauf von Lesebrillen wissen sollten.


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Lesebrille online kaufen: Der richtige Begleiter für jeden Ort

Eine Lesebrille auf dem Nachttisch, eine zweite in der Handtasche, eine dritte am Küchenregal griffbereit für Rezepte: Wer einmal eine Lesebrille braucht, merkt schnell, dass eine einzige selten ausreicht. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf mehr als nur die reine Sehstärke, nämlich auf Design, Material und den jeweiligen Einsatzort im Alltag.

Wie erkennen Sie, dass Sie eine Lesebrille brauchen?

Die ersten Anzeichen zeigen sich meist schleichend. Ein Buch wird beim Lesen automatisch etwas weiter weggehalten, Etiketten auf Verpackungen lassen sich im Supermarkt nur noch schwer entziffern, oder die Augen ermüden abends beim Lesen der Zeitung schneller als früher. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Alterssichtigkeit, medizinisch Presbyopie genannt, ein ganz natürlicher Prozess, bei dem die Augenlinse mit den Jahren an Elastizität verliert.

Wer diese Anzeichen bei sich bemerkt, kann sich zunächst grob orientieren: Halten Sie einen Text in gewohntem Leseabstand vor sich. Wird die Schrift erst deutlich weiter entfernt scharf, liegt häufig bereits ein Bedarf zwischen +1,0 und +2,0 Dioptrien vor, abhängig vom Alter und der individuellen Ausprägung.

Lebensalter

Häufiger Startwert

ab 40 Jahren

+1,0

ab 45 Jahren

+1,5

ab 50 Jahren

+2,0

ab 55 Jahren

+2,5 bis +3,0

Diese Werte dienen als grobe Richtschnur für den Einstieg. Eine exakte Messung beim Optiker oder Augenarzt bleibt die zuverlässigste Methode, besonders wenn beide Augen unterschiedlich stark betroffen sind.

Sind Lesebrillen vom Optiker besser?

Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn beide Wege haben ihre Berechtigung. Eine Fertiglesebrille aus dem Onlineshop überzeugt durch schnelle Verfügbarkeit, geringen Preis und eine große Auswahl an Fassungen für unterschiedliche Anlässe. Für alle, die bei beiden Augen die gleiche Sehstärke benötigen und keine weiteren Sehbesonderheiten haben, liefert sie ein völlig zufriedenstellendes Ergebnis.

Der Optiker punktet dagegen dort, wo Individualität gefragt ist. Bei unterschiedlichen Werten je Auge, einer Hornhautverkrümmung oder besonders hohen Ansprüchen an Zentrierung und Sitz lohnt sich die persönliche Anpassung. Der Optiker misst die Pupillendistanz exakt aus und stimmt die Gläser optisch präzise auf die individuelle Augensituation ab, ein Detail, das bei einer Fertigbrille von der Stange naturgemäß nicht möglich ist.

Für den Alltag mit mehreren Lesebrillen an verschiedenen Orten im Haus hat sich in der Praxis oft eine Kombination bewährt: eine individuell angepasste Brille vom Optiker für die tägliche Hauptnutzung sowie zusätzliche Fertiglesebrillen als Reserve für Küche, Auto oder Handtasche.

Fassung, Material und Design: mehr als nur Optik

Eine Lesebrille begleitet oft mehrere Stunden am Tag, weshalb Fassung und Material eine größere Rolle spielen, als viele zunächst annehmen. Kunststofffassungen sind leicht, in unzähligen Farben erhältlich und eignen sich gut für alle, die gerne mehrere Modelle für unterschiedliche Anlässe besitzen möchten, etwa eine dezente Variante für den Beruf und eine auffällige für die Freizeit.

Titan gilt als besonders robust bei gleichzeitig geringem Gewicht, ein klarer Vorteil für alle, die ihre Lesebrille über viele Stunden hinweg tragen. Metallfassungen in filigranem Design wirken elegant und passen gut zu einem klassischen, zeitlosen Look. Wer es unkompliziert mag, greift zu Faltlesebrillen, die sich zusammenklappen und platzsparend in einem kleinen Etui verstauen lassen, ideal für die Handtasche oder Jackentasche unterwegs.

Auch bei der Glasform gibt es Unterschiede: Halbrandfassungen mit offenem oberen Rand ermöglichen einen ungehinderten Blick über die Brille hinweg in die Ferne, was besonders praktisch ist, wenn zwischen Naharbeit und gelegentlichem Blick nach oben gewechselt wird, etwa beim Lesen am Esstisch mit Gesprächspartnern gegenüber.

Was kostet eine gute Lesebrille vom Optiker?

Die Preisspanne beim Optiker richtet sich vor allem nach Glasqualität, Beschichtung und gewählter Fassung. Einfache Einstärkengläser mit Standardausstattung liegen meist zwischen 80 und 150 Euro inklusive Fassung. Wer zusätzlich Wert auf Entspiegelung, Kratzschutz und ein dünneres, leichteres Glasmaterial legt, bewegt sich häufig im Bereich zwischen 150 und 300 Euro. Bei besonders hochwertigen Fassungen aus Titan oder mit individuellem Design kann der Gesamtpreis noch weiter steigen.

Im Vergleich dazu sind gute Fertiglesebrillen mit solider Verarbeitung bereits ab 15 bis 30 Euro erhältlich. Für den praktischen Alltag mit mehreren Brillen an unterschiedlichen Orten im Haus rechnet sich diese Preisklasse meist deutlich besser, als jedes Mal in ein teureres Einzelmodell zu investieren.

Was zahlt die Krankenkasse bei Lesebrillen?

Bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Lesebrille nur in Ausnahmefällen, etwa bei einer Fehlsichtigkeit ab 6,25 Dioptrien, einer Hornhautverkrümmung ab 4,25 Dioptrien oder wenn die Sehschärfe selbst mit bestmöglicher Korrektur maximal 30 Prozent erreicht. Die gewöhnliche, altersbedingte Sichtigkeitsschwäche fällt in der Regel nicht unter diese Voraussetzungen.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt eine andere Regelung: Hier übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Brillengläser, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt, während die Fassung meist von den Eltern selbst getragen werden muss. Wer regelmäßig neue Lesebrillen benötigt, kann zusätzlich prüfen, ob eine private Zusatzversicherung entsprechende Zuschüsse bietet, oder die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung angeben.

Was sind die Nachteile einer Lesebrille?

Auch wenn eine Lesebrille im Alltag enorm hilft, bringt sie gewisse Einschränkungen mit sich. Der ständige Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht kann lästig werden, besonders wenn die Brille beim Blick in die Ferne immer wieder abgesetzt werden muss. Genau dieser häufige Wechsel führt zudem dazu, dass Lesebrillen leicht verlegt werden, ein Grund, warum viele Nutzer irgendwann mehrere Exemplare an unterschiedlichen Orten platzieren.

Günstige Modelle zeigen gelegentlich Unschärfen am Rand der Gläser, was bei längerem Lesen ermüdend wirken kann. Auch das veränderte Sehen beim seitlichen Blick durch das Glas empfinden manche Nutzer zunächst als gewöhnungsbedürftig. Wer den ständigen Wechsel zwischen Fern- und Nahsicht ganz vermeiden möchte, findet in Gleitsichtbrillen oder speziellen Arbeitsplatzbrillen häufig eine praktische Alternative zur klassischen Lesebrille.

Lesebrille verschenken: Ein unterschätztes Geschenk

Eine Lesebrille eignet sich, entgegen der ersten Vermutung vieler, durchaus auch als durchdachtes Geschenk, insbesondere für Eltern oder Großeltern, die den Bedarf selbst noch nicht wahrhaben wollen. Statt einer klassischen Einheitsbrille lohnt sich hier die Wahl eines Modells mit persönlichem Touch, etwa einer Fassung in der Lieblingsfarbe oder einem besonders eleganten Design, das eher an ein Modeaccessoire als an ein reines Hilfsmittel erinnert.

Da die genaue Sehstärke der beschenkten Person oft nicht bekannt ist, empfiehlt sich in solchen Fällen eine mittlere Stärke von etwa +1,5 Dioptrien als sicherer Ausgangspunkt, kombiniert mit dem Hinweis, bei Bedarf eine individuelle Messung nachzuholen. So bleibt das Geschenk praktisch nutzbar, ohne dass eine exakte Voranalyse der Sehstärke nötig wird.

Praxisbeispiel: Eine Brille reicht selten aus

Eine Kundin Anfang sechzig berichtete, dass sie ihre einzige Lesebrille ständig suchte, mal lag sie im Bad, mal im Auto, mal war sie schlicht nicht auffindbar, wenn sie gerade gebraucht wurde. Nach einem Gespräch in unserer Beratung entschied sie sich für ein kleines System aus drei unterschiedlichen Lesebrillen mit identischer Stärke: eine Faltlesebrille für die Handtasche, eine klassische Kunststofffassung für den Nachttisch und eine dritte, farbenfrohe Variante für die Küche.

Das Ergebnis war weniger Sucherei im Alltag und spürbar mehr Gelassenheit, weil an jedem wichtigen Ort im Haus eine funktionsfähige Brille griffbereit lag. Die Gesamtkosten für alle drei Fertiglesebrillen lagen dabei deutlich unter dem Preis einer einzelnen, individuell angepassten Optikerbrille.

Genau dieses Beispiel zeigt, dass sich der Blick auf den eigenen Alltag oft mehr lohnt als die Suche nach der einen perfekten Lesebrille.

Was sollten Sie beim Kauf einer Lesebrille beachten?

Neben der richtigen Stärke lohnt sich ein Blick auf mehrere praktische Details. Achten Sie auf ein geringes Gewicht und gut sitzende Nasenpads, damit die Brille auch bei längerem Tragen nicht drückt. Eine Entspiegelung reduziert störende Reflexionen, besonders bei Kunstlicht am Abend oder bei der Arbeit am Tablet.

Überlegen Sie zudem, für welche Situationen die Brille hauptsächlich gedacht ist. Für unterwegs eignet sich eine kompakte Faltlesebrille, für den dauerhaften Einsatz zuhause eine robustere, bequemere Fassung. Wer mehrere Brillen für unterschiedliche Orte plant, sollte auf eine einheitliche Sehstärke achten, damit keine Verwechslungen zwischen unterschiedlich starken Gläsern entstehen. Ein Blick auf Federscharniere lohnt sich ebenfalls, da diese die Lebensdauer bei häufigem Auf- und Absetzen spürbar verlängern.

FAQ zur Lesebrille

Sind Lesebrillen vom Optiker besser? 

Nicht grundsätzlich. Sie bieten Vorteile bei individuellen Anforderungen wie unterschiedlichen Sehwerten beider Augen. Bei gleicher Stärke beider Augen reicht für den Alltag oft eine gute Fertiglesebrille völlig aus.

Woher weiß ich, welche Lesebrille ich brauche? 

Typische Anzeichen sind ein zunehmender Leseabstand, unscharfe kleine Schrift und schnellere Ermüdung der Augen. Eine grobe Orientierung bietet eine Alterstabelle, eine verlässliche Aussage liefert jedoch nur eine Sehwertbestimmung.

Was kostet eine gute Lesebrille vom Optiker? 

Je nach Glasqualität und Fassung liegen die Kosten meist zwischen 80 und 300 Euro. Fertiglesebrillen aus dem Onlineshop sind mit 15 bis 30 Euro deutlich günstiger und für viele Alltagssituationen ausreichend.

Was zahlt die Krankenkasse bei Lesebrillen? 

Bei Erwachsenen nur bei starker Sehbeeinträchtigung, etwa ab 6,25 Dioptrien. Eine gewöhnliche Alterssichtigkeit fällt in der Regel nicht darunter. Für Kinder gelten abweichende Regelungen.

Was sind die Nachteile einer Lesebrille? 

Der ständige Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht kann im Alltag lästig sein, und günstige Modelle zeigen gelegentlich Unschärfen am Rand. Zudem werden Lesebrillen durch häufiges Absetzen leicht verlegt.

Was sollten Sie beim Kauf einer Lesebrille beachten? 

Wichtig sind die passende Stärke, ein geringes Gewicht, gut sitzende Nasenpads sowie eine Entspiegelung. Für unterschiedliche Orte im Alltag lohnt sich zudem die Anschaffung mehrerer Modelle mit einheitlicher Stärke.

Die passende Lesebrille für jeden Moment im Alltag

Ob als Einzelstück vom Optiker oder als kleines Set für Zuhause, Handtasche und Büro: Mit der passenden Lesebrille wird Lesen wieder entspannt, egal wo Sie gerade sind. Entdecken Sie jetzt unsere Auswahl an Lesebrillen in unterschiedlichen Stärken, Materialien und Designs und finden Sie die Modelle, die zu Ihrem Alltag passen.



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